Aber wenn es einer wäre, wäre das Symphonieorchester der Musikschule Bochum (Deutschland) wegen seiner Professionalität und seiner Ausdrucksstärke ein sicherer Anwärter für den ersten Preis: es glänzte gleichermaßen in der zeitgenössischen, der romantischen und der "Pop"-Musik.
Das Konzert begann mit einem Werk von Werner Heider (Fürth, 1930): "Edition", ein sowohl für das Publikum als auch für die Interpreten sehr schwieriges Werk, da es sich hierbei um ein offenes Werk handelt, welches sich auf einen vom Zufall geprägten Ablauf von stillen Tönen, Kontrasten und Kommunikation zwischen den Mitgliedern des Orchesters aufbaut, wobei die Spannung eines der verbindenden Elementen ist. Dies schien die Jugendlichen aus Bochum nicht zu schrecken, die im ganzen Verlauf konzentriert und sorgfältig spielten.
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